Betreuung von Veranstaltungen

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Sanitätswachdienst bestellen


Gefährdungsanalyse in Excel berechnen (Maureralgorithmus)
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Kostenberechnung für kleine Veranstaltungen im Stadtgebiet Hörstel

Informationen zu Sanitätswachdiensten bei Veranstaltungen:

Allgemeine Informationen für den Veranstalter
Unsere Planungsgrundlagen
Sanitätswachdienst Stufe I
Sanitätswachdienst Stufe II
Sanitätswachsienst Stufe III
Zusätzliche Hinweise
 

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Allgemeine Informationen für den Veranstalter
Das Deutsche Rote Kreuz hat als Sanitätsorganisation und nationale Hilfsgesellschaft Aufgaben im Rahmen des Katastrophen- und Zivilschutzes wahrzunehmen. Sollte während eines Veranstaltungssanitätsdienstes ein entsprechender Einsatzauftrag an das DRK ergehen, muss u.U. der Sanitätswachdienst teilweise oder ganz abgebrochen werden.
Ein Verletztentransport ist keine Regelaufgabe des Veranstaltungs- sanitätsdienstes. Das DRK Riesenbeck ist über den DRK Kreisverband Tecklenburger Land vertraglich gemäß § 13 Landesrettungsgesetz durch Vereinbarung mit dem Kreis Steinfurt als Träger des Rettungsdienstes
eingebunden. In jedem Einzelfall muss zwischen dem Veranstalter und dem DRK rechtzeitig vorher vereinbart werden, ob auch Leistungen des Rettungsdienstes vom DRK angeboten werden. In der Planungsphase muss der Veranstalter dem DRK Angaben über die Veranstaltung bekanntgeben.
Wird kein Einvernehmen bezüglich des vom DRK geforderten Leistungsumfanges mit dem Veranstalter erzielt, muss das DRK von der Veranstaltungsbetreuung Abstand nehmen.
Das Deutsche Rote Kreuz ist eine gemeinnützige Sanitäts- und Hilfsorganisation. Daher wird die Betreuung von Veranstaltungen, bei denen Startgelder, Eintritt, etc. verlangt werden oder sonstige kommerzielle oder profitorientierte Zwecke verfolgt werden, nicht kostenlos erfolgen. Hierfür werden dem Veranstalter je nach Aufwand die Kosten berechnet.

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Unsere Planungsgrundlagen
Der Leistungsumfang eines Sanitätsdienstes ist vor der Veranstaltung mit dem Veranstalter und ggf. weiteren Beteiligten (Polizei, Feuerwehr, Ordnungsbehörde, usw.) abzustimmen. Dabei sind nicht allein die Anforderungen des Veranstalters, sondern insbesondere behördliche Auflagen und Erfahrungswerte aus vergleichbaren Veranstaltungen zu berücksichtigen.
Zunächst ist ein Veranstaltungsprofil zu erstellen. Dazu sind entsprechende Daten und Informationen auszuwerten.

Bei der sich aus der Analyse ergebenen Veranstaltungsplanung mit dem Bedarf an

  • Personal,
  • Material und
  • Fahrzeugen
orientiert sich das DRK an den sogenannten "Maurer-Algorithmen" (Dipl.-Ing. Klaus Maurer, Berufsfeuerwehr Köln).

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Sanitätswachdienst Stufe I

Hier handelt es sich um einen kleinen Veranstaltungssanitätsdienst ohne Krankenkraftwagen, bei Veranstaltungen mit geringem Gefährdungspotential für die Teilnehmer.

Beispiele:

  • Theaterdienst
  • Kleines Vereinsfest
  • Kleine Sportveranstaltungen
  • Sportfest, usw.
  • Leistungsumfang

    Personal (mindestens) 1 / 2

  • 2 Sanitäter
  • Material (Mindestausstattung) 2

  • Sanitätskoffer DIN 13155, zusätzlich mit

  • Sauerstoff und Sofortkältepack
  • Handy oder Funk
  • Das Sanitäterteam leitet bei einem Notfall alle erforderlichen diagnostischen und sanitätsdienstlichen Maßnahmen einschließlich der Reanimation (BLS: Basic Life Support) ein, veranlasst einen Notruf und übergibt den Patienten an Notarzt / Rettungsdienst.

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    Sanitätswachdienst Stufe II
    Hier geht es um einen großeren Veranstaltungssanitätsdienst (ggf. mit Krankenkraftwagen DIN EN 1789 - Typ B) bei geringem bis mäßigem Gefährdungspotential für die Teilnehmer.

    Beispiele:

  • Größere Sportveranstaltungen / Sportfeste
  • Größere Stadt- oder Vereinsfeste, usw.
  • Leistungsumfang

    Personal (mindestens) 1 / 2

  • 5 Sanitäter / Rettungshelfer
  • Material (Mindestausstattung) 2

      Grundausstattung  3
    • Trage, Vakuummatratze, Stifneck, Notfallarztkoffer DIN 13232 und

    • Sanitätskoffer DIN 13155 zusätzlich mit Sauerstoff und Sofortkältepack
      Handy oder Funk
       
    • Falls erforderlich

    • KTW DIN EN 1789 Typ B (Notfallkrankenwagen)
    Das Sanitäterteam leitet bei einem Notfall alle erforderlichen diagnostischen und sanitätsdienstlichen Maßnahmen einschließlich der Reanimation (BLS: Basic Life Support)
    ein, veranlasst einen Notruf und übergibt den Patienten an Notarzt / Rettungsdienst.
    Patienten werden nur nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle transportiert. Die Einsatzbereitschaft bleibt bei Patiententransporten erhalten.

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    Sanitätswachdienst Stufe III

    Bei größeren Veranstaltungen ist die Sicherstellung eines veranstaltungsgebundenen Rettungsdienstes mit Krankenkraftwagen DIN EN 1789 - Typ B und Typ C aufgrund des erhöhten Gefährdungspotentials erforderlich.

    Beispiele:

  • Sportveranstaltungen / Sportfeste / Stadionveranstaltungen
  • Größere Stadt- oder Vereinsfeste
  • Motorsportveranstaltungen
  • Bedeutende Meisterschaften
  • Leistungsumfang

    Personal 1 / 2

  • Notarzt
  • Rettungsassistenten
  • Rettungssanitäter
  • Sanitäter / Rettungshelfer
  • Material 2

    • KTW DIN EN Typ C (Rettungswagen)
    • KTW DIN EN Typ B (Notfallkrankenwagen)

    •  

       
       
       
       
       
       
       

      Zusätzliche Ausstattung  3

    • Tragen, Vakuummatratze/n, Stifneck, Schaufeltrage/n,

    • Sauerstoffgerät/e, Notfallarztkoffer DIN 13232
       
    • Je Team: 1 Sanitätskoffer DIN 13155 zusätzlich mit Sauerstoff

    • und Sofortkältepack und
      Handy oder Funk
    Die Teams führen die bei Notfällen erforderlichen diagnostischen und rettungsdienstlichen Maßnahmen durch und transportieren Verletzte und Kranke in Kliniken.
    Die Einsatzbereitschaft bleibt bei Patiententransporten erhalten.

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    Zusätzliche Hinweise

    1) Mindestalter 18 Jahre, vollständige Ausbildung.
    2) Die Personalstärke und die Materialausstattung sind abhängig von der Veranstaltungsgröße, der zu betreuenden Personenzahl und dem Gefährdungspotential. Fahrzeugbesatzungen (gemäß Landesrettungsgesetz) gelten grundsätzlich zusätzlich zum Personalbedarf. Das Rote Kreuz behält sich vor, zusätzliche Helferinnen und Helfer für besondere Aufgaben oder zu Praktikumszwecken einzusetzen. Bei Bedarf wird das DRK zusätzliche RK-Organisationen in Alarmbereitschaft halten.
    3) Ggf. sind Sanitätsräume, Zelte oder andere Einrichtungen erforderlich.

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