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Leistungsvergleich der Rotkreuzgemeinschaften im Tecklenburger Land

2004 

Ibbenbüren II siegte beim Kreiswettbewerb

Sanitäter der DRK Ortsvereine im Tecklenburger Land trafen sich
zum Wettkampf in Recke


Foto: Nina Schimmel
v.li.n.r.:
Siegergruppe Ibbenbüren II in roten Jacken v.l.n.r.: Andreas Voß, Detlef Janßen, Jens Trippner,
Dennis Driemeyer, kniend Silvia Hartmann
Gruppen Schale und Riesenbeck: kniened, Lars Henrik Averbeck und Sölve Haeberle
dahinter: Elke Gövert, Monika Meier, Martina Brinker, Tim Verlage, Helmut Berghaus
letzte Reihe: Kathrin Armeling, Thomas Remmersmann, Benedikt Laumann,
Benedikt Keller und Arne Kümper

Und hier auf Wunsch zum Download ein noch besseres Bild (740k)
 
 
DRK Leistungsvergleich in Recke
Am 27. März 2004 fand in Recke der Leistungsvergleich der Rotkreuzgemeinschaften im Tecklenburger Land statt. 
Hier die Ergebnisse: 
Platz Gruppe San-Aufg. 1 San-Aufg. 2 Betreuung Theorie Punkte
insgesamt
1 Ibbenbüren 2
72
125
90
141
428
2 Riesenbeck
82
110
83
143
418
3 Schale
66
124
85
137
412
4 Ibbenbüren 3
88
104
90
119
401
5 Dreierwalde
79
106
90
124
399
6 Laggenbeck 2
79
91
95
112
377
7 Ibbenbüren 1
79
101
80
111
371
8 Laggenbeck 1
76
97
80
117
370
Höchstpunktzahl: 507 
Stand: 27.03.2004

Schlachtruf der Riesenbecker Gruppe:
"Können wir das schaffen?"
"Jauw, wir schaffen das!!!"
frei nach Bob, dem Baumeister. (Link)
Und hier zum Download die passende 
Galerie zur Wettbewerbsgruppe des DRK Riesenbeck
(Downlod über rechte Mousetaste <Ziel/ Verknüpfung speichern unter>)

 

 IVZ Nr. 75    R IV 9                     Ibbenbüren                        Montag, 29.03.2004

Ein Sanitäter (Tim Verlage, Riesenbeck)
versorgt die "Wunde" einer Verletzten (Anja Dumpf, Recke).

 -nis- Recke. Es mutete an, wie der Ernstfall, aber es handelte sich um eine Übung im Rahmen des Kreiswettbewerbs des DRK Tecklenburger Land, der am Samstag in Recke ausgetragen wurde.
Die angenommene Situation: Auf der Kirmes kommt es zu einer Explosion in einem Imbissbetrieb. Drei Personen werden verletzt. Sie leiden an Verbrennungen im Gesicht und am Oberkörper und an einer Fremdkörperverletzung durch eine Glasscherbe im Unterarm. eine Gruppe von fünf Sanitätern des DRK eilt zu den Verletzten.
Die Brandwunde wird gekühlt, die Schocklage hergestellt und die Vitalfunktionen werden kontrolliert. Schließlich heißt es: "Die 15 Minuten sind um. Bitte gehen Sie zur nächsten Aufgabe." 
Die lautet: "An einer wenig befahrenen Straße werden Sie Zeuge eines Unfalls, bei dem ein jugendlicher Fußgänger von einem Auto erfasst und zu Boden geschleudert wird. Sie haben zu diesem Zeitpunkt nur den Verbandskasten aus ihrem Auto bei sich. Führen sie alle notwendigen Maßnahmen durch."
Die Verletzte hat eine bedrohliche Blutung am Unterschenkel und der Autofahrer klagt über Brustschmerz und Luftnot. Schnell sind die Sanitäter im Einsatz und versuchen mit ihrem spärlichen Material in dieser Situation die Verletzten zu versorgen. Auch dabei wird die Zeit gestoppt. Damit jede Gruppe die gleichen Voraussetzungen hat, werden nach jedem Durchgang die Wunden wieder restauriert. 
Jörg Beimdieck, Ausbildungsbeauftragter, erklärt: "Das nennt sich realistische Unfalldarstellung. Den Aktiven wird beigebracht, wie sie sich verhalten müssen und wie man die Verletzungen richtig schminkt. Wir nehmen dafür Theaterblut. Es geht zu wie im Fernsehen"
Die letzte Aufgabe bildet den theoretischen Teil des Wettbewerbs. Dabei ist jeder auf sich alleine gestellt und muss Fragen aus dem Bereich Sanitäts- und Betreuungsdienst beantworten. Da geht es um die Erkennungsmerkmale eines Sonnenstichs und um die Aufgaben des Blutes im menschlichen Körper. 
Auch Gruppen aus den Orten Laggenbeck, Ibbenbüren, Schale, Riesenbeck und Dreierwalde stellten sich den Aufgaben, um die Besten unter ihnen zu ermitteln. Bis zum Schluss blieb es spannend. Wer würde im Juni zum Landeswettbewerb nach Meschede fahren? 
Um 16:30 Uhr am Samstagstand steht das Ergebnis fest: Die "Gruppe Ibbenbüren II" hatte es mit 428 von 507 möglichen Punkten geschafft. Knapp geschlagen gab sich Riesenbeck (2. Platz) und Schale (3. Platz). Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde, für die Plätze 1 bis 3 gab es außerdem noch einen Pokal. "Ein großes Lob gilt allen Teilnehmern", so Beimdieck. Alle erreichten mehr als 70 Prozent der möglichen Punkte.


Hier weitere Bilder:


Die Riesenbecker Gruppe:
v.l.n.r.: Helmut Berghaus, Benedikt Keller, Lars-Henrik Averbeck, Benedikt Laumann, Arne Kümper
vorne v.l.n.r.: Tim Verlage und Thomas Remmersmann
 


Gruppenaufgabe 1: Benedikt Laumann und Thomas Remmersmann versorgen eine Person (Anja Dumpg als Verletztendarsteller) mit starker Blutung am linken Unterschenkel
 
 


Gruppenaufgabe 2: Thomas Remmersmann versorgt eine Person (Verletztendarsteller Jana Ungruhe) mit einem schwer verbrannten Unterarm. Die Brandwunde wird mit Wasser gekühlt.
 


Gruppenaufgabe 2: Benedikt Laumann und Benedikt Keller versorgen einen Patienten.
 


Gruppenaufgabe 2: Lars Henrik Averbeck betreut eine Person mit schweren Verbrennungen im Brustbereich.


Die "Verletzte" mimt eine Atemnot. Darum wird die Person halb sitzend gelagert.
 


Die Maßnahmen werden auf korrekte Durchführung kontrolliert.
 


Lars-Henrik Averbeck versorgt die Verletztendarstellerin mit Sauerstoff (wegen der starken Atemnot durch das Inhalationstrauma) und sorgt für Wärmeerhaltung. So ganz "nebenbei" werden die Vitalparameter (Puls und Blutdruck) ermittelt.
 


Gruppenaufgabe 2: Hier unsere Ingrid Bohle in Action.
 
 

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